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Neubeginn mit Trauma - gibt es ein Zuhause und ein neues Leben?

Aktualisiert: 16. Okt. 2023

Einige von uns sind mit einem Trauma aufgewachsen. Andere haben in unserer modernen, hektischen Welt ein Trauma erlitten. Das Gefühl der Verlorenheit ist eine häufige Reaktion auf Trauma. Wir fühlen uns alleingelassen und abgeschnitten von anderen. Wir fühlen uns überfordert und unter Druck gesetzt. Verlorenheit und Ohnmacht geben uns das Gefühl ohne ZUHAUSE in der Welt zu sein. Ist dann ein Neuanfang, ein neues Leben überhaupt möglich?

Neues Leben mit Entwicklungstrauma

Wenn Sie sich in Ihrer Kindheit nicht sicher oder geborgen gefühlt haben, kann das Auswirkungen auf Ihr ganzes Erwachsenenleben haben. Viele Menschen, die in ihrer Kindheit traumatisiert wurden, leiden auch im Erwachsenenalter unter den Folgen. Ihr Trauma kann sich in vielen Bereichen Ihres Lebens bemerkbar machen, zum Beispiel in Ihrer Arbeit, in Ihren Beziehungen oder in Ihrer Gesundheit.

Sie können sich als Erwachsener oft ängstlich und verunsichert fühlen. Sie können Schwierigkeiten haben, sich zu binden oder Vertrauen aufzubauen. Viele Menschen mit Trauma leiden auch unter Schlafstörungen, Flashbacks und anderen Symptomen. Diese Symptome können Ihr ganzes Leben beeinträchtigen und es Ihnen schwer machen, ein normales und erfülltes Leben zu führen. Natürlich stellen Sie sich die Frage: wann wird es wieder so wie davor? Oder kann ich einen Neubeginn haben?


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Neubeginn mit Trauma - wie fühlt es sich eigentlich an?

Neubeginn im Gefühl von Zuhause


"Ich mag's nicht mehr!"

"Ich will ein anderes Leben!"

"Am liebsten würde ich alles hinschmeißen!"


Diese Sätze verbergen nicht nur die Überforderung, sondern auch sehr oft die Ohnmacht und die Verlorenheit.

Das Gefühl der Verlorenheit ist eine häufige Reaktion auf Trauma. Wir fühlen uns alleingelassen und abgeschnitten von anderen. Wir fühlen uns überfordert und unter Druck gesetzt.

Verlorenheit und Ohnmacht geben uns das Gefühl ohne ZUHAUSE in der Welt zu sein.

Trauma, Inneres Kind und die Heimat?

Viele wünschen sich ein Zuhause, mit Geborgenheit, Harmonie und einem Ort zum Rückzug. Doch das ist nicht immer möglich. Viele von uns haben kein Zuhause, in dem wir uns sicher fühlen können. Wir sind auf der Suche nach einem Ort, an dem wir uns geborgen und sicher fühlen können.


Doch oft finden wir diesen Ort nicht. Stattdessen befinden wir uns in einem ständigen Kampf um unser Überleben. Wir kämpfen gegen unsere Ängste, unsere Verletzungen und unsere Wunden. Wir kämpfen um Anerkennung, Liebe und Zugehörigkeit.


Wir kämpfen um einen Platz in dieser Welt.

Doch oft sind wir allein in diesem Kampf. Niemand kann uns wirklich verstehen, niemand kennt unsere Geschichte. Wir fühlen uns oft allein und verloren in unserem Leben.


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Das Zuhause in der Welt finden wir erst, wenn wir es zuerst in unserem Körper gefunden haben.

Wo ist das Zuhause?

Wenn Sie zu den Menschen gehören, die unter Hochsensibilität, Vulnerabilität, Trauma oder einer genetischen Veranlagung für diese leiden, dann kennen Sie sicherlich die Herausforderung, in einem Körper zu leben, der nicht immer Freude bereitet.

Schlafstörungen, innere Unruhe, Schmerzen oder ein Gefühl der Isolation können Ihr ständiger Begleiter sein.

Es ist, als ob Sie in einem permanenten Kriegszustand leben, immer auf der Flucht oder in einem Gefängnis gefangen. Ihr Körper ist ständig in Alarmbereitschaft und die Welt erscheint Ihnen bedrohlich. In einem solchen Zustand ist es schwierig, sich zu entspannen und wahre Freude zu empfinden.

Das Zuhause im Äußeren finden wir erst, wenn wir das Zuhause in uns selbst, in unserem Körper gefunden haben. - Gabriella Rist

Die Folgen von Trauma und Stress können sich in körperlichen, mentalen und emotionalen Symptomen manifestieren. Körperliche Symptome können Muskelverspannungen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Herzrhythmusstörungen und Magen-Darm-Probleme sein. Mentale und emotionale Symptome können Angst, Depression, Panikattacken, Flashbacks, Nervosität, Wut, Rückzug, Isolation und Selbstverletzung sein. Die Folgen von Trauma und Stress können auch das soziale Leben, die Arbeit und die Beziehungen beeinträchtigen. Menschen mit Trauma- und Stresserfahrung können sich häufiger zurückziehen, soziale Kontakte meiden und sich isolieren. Sie können Schwierigkeiten haben, sich zu konzentrieren und sich zu erholen. Sie können auch unter Arbeitsplatzproblemen und Beziehungsproblemen leiden.


Das bedeutet, dass sich es eine Menge an Herausforderungen primär im Körper befinden.



Neubeginn mit Trauma - gibt es ein Zuhause und ein neues Leben? - 5 Tipps

Lernen Sie wieder ein Zuhause in Ihrem eigenen Körper und in Ihrem Leben zu finden.

Es mag ein Prozess sein, der Zeit und Geduld erfordert, aber er ist definitiv möglich. Hier sind einige Schritte, die Ihnen dabei helfen können:


Lernen Sie, sich selbst zu akzeptieren und zu lieben, SO WIE SIE SIND.

Denn so sind Sie nun mal heute.

Verurteilen Sie sich nicht für Ihre Reaktionen und Emotionen. Akzeptieren Sie, dass Ihr Körper und Geist nach einem Trauma verletzt wurden und dass es Zeit braucht, um zu heilen.


Erlauben Sie sich, Ihre Gefühle zu fühlen und auszudrücken.

Nehmen Sie sich Zeit, um traurig, wütend oder verängstigt zu sein, wenn Sie es brauchen. Immer und IMMER WIEDER. Einmal getrauert zu haben reicht es nicht! Vermeiden Sie es nicht, Ihre Emotionen zu verdrängen oder zu leugnen. Erlauben Sie sich, sie anzuerkennen und zu durchleben.


Üben Sie Selbstfürsorge und achten Sie auf Ihre Bedürfnisse. Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst, um zu entspannen, sich auszuruhen und sich zu erholen. Tun Sie Dinge, die Ihnen Freude bereiten und Ihre Energie wieder aufladen.

Hören Sie auf Ihren Körper und GEBEN SIE IHM, was er braucht.


Lernen Sie, Ihre Grenzen zu setzen und Nein zu sagen. Wenn es sein muss, auch zu sich selbst!

Nach einem Trauma ist es wichtig, Ihre eigenen Grenzen zu erkennen und zu respektieren. Lassen Sie sich nicht von anderen überfordern oder ausnutzen. Lernen Sie, Nein zu sagen, wenn Sie es brauchen, und setzen Sie Ihre eigenen Bedürfnisse AN ERSTER STELLE.


Seien Sie geduldig mit sich selbst. Der Heilungsprozess nach einem Trauma kann langwierig sein und erfordert Zeit und Geduld. Je mehr Druck und Unzufriedenheit Sie verbreiten, umso weniger kommen Sie voran!

Seien Sie nicht zu hart mit sich selbst, wenn es Rückschläge oder schwierige Tage gibt. Geben Sie sich selbst die Erlaubnis, Zeit zu nehmen, um zu heilen und akzeptieren Sie, dass es EIN STETIGER PROZESS ist.


Was Ihr Körper braucht? Ein reguliertes Nervensystem!

Ein reguliertes Nervensystem versorgt Ihren Körper mit der nötigen Energie und Stabilität, um den Alltag zu bewältigen. Wenn dieses System durch Traumata und chronischen Stress aus dem Gleichgewicht gerät und Sie sich überfordert, ängstlich oder sogar von Emotionen überflutet fühlen, ist es an der höchsten Zeit, dass Sie sich um Ihre Selbstregulation sorgen.

Denn ein dyreguliertes Nervensystem erlaubt Ihnen KEINE HEILUNG, da Sie sich stets außerhalb Ihrer Aufnahme-, Lern- und Beruhigungsfähigkeit befinden.


Für diese Herausforderungen haben wir bei GANESHASHALA® für Sie den Onlinekurs "Trauma und Nervensystem heilen" entwickelt.



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